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Brück. An der Käthe-Kollwitz-Realschule wird richtig
investiert. Denn kaum stehen die Arbeiten für die Neu- und Anbauten
sowie eine Mehrzweckhalle nach neuestem Standard vor dem Abschluss -
das Gesamtpaket kostete mehr als elf Millionen Euro - schiebt die
Verwaltung schon die Pläne für die Sanierung der verbliebenen Altbauten
an. Über diese geplanten Zusatzausgaben von gut 7,2 Millionen Euro soll
im März im Schulausschuss sowie in der Kalker Bezirksvertretung
entschieden werden.
"Damit kann die Käthe-Kollwitz-Realschule den Herausforderungen der
Zukunft gerecht werden", sagte Kalks SPD-Fraktionschef Oliver Krems.
"Und somit wird sie wohl auf Dauer dreizügig bleiben." Um das Lernen
der Realschüler komfortabler zu gestalten, hat die Schule bislang
bereits in zwei neuen Gebäudeteilen 13 neue Klassen- und Fachräume
sowie Technik- und Maschinenräume erhalten. Zudem kann die neue
Turnhalle - mit einer variablen Bühne und einer Küchenzeile - auch als
Veranstaltungssaal für bis zu 400 Personen genutzt werden. Nun folgt in
einem weiteren Bauabschnitt die umfassende Sanierung des Altbaus, der
Sanitäranlage und der alten Turnhalle. "Eine Generalinstandsetzung mit
Neubau-Charakter", kündigt die Verwaltung an. "Weitgehend ohne
Veränderungen bei der Raumaufteilung werden die Gebäude baulich und
technisch auf den neuesten Stand gebracht." Der Unterricht wird während
der Bauphase in Containern weitergehen, die teilweise bereits auf dem
Schulgelände stehen.
Unzufrieden waren Kalks Bezirksvertreter allerdings mit der Zufahrt
zur Schule und vor allem zu der neuen Sporthalle. Derzeit nutzen
Baufahrzeuge eine provisorische Einfahrt über den Parkplatz der Schule
an der Petersenstraße. Zukünftig soll die neue Halle aber von der
Diesterwegstraße angefahren werden. Hier befürchtet Daniela
Topp-Burghardt (CDU) Probleme, da das auch die Zufahrt für
Feuerwehr-und Rettungsfahrzeuge ist. "Bei Veranstaltungen in der Halle
besteht die Gefahr, dass geparkte Fahrzeuge diesen Rettungsweg
blockieren." Daher schlug die CDU vor, die Zufahrt zur Halle nach dem
Ende der Bauarbeiten über die Petersenstraße zu führen. So könne der
Verkehr auch schnell über den Mauspfad abfließen.
Die Sozialdemokraten halten den Schulhof "grundlegend nicht als
Parkplatz geeignet". Sie plädierten zusätzlich für eine bessere
Ausnutzung des zumeist nicht ausgelasteten Parkhaus sowie der
Außenstellflächen am "Park & Ride"-Platz neben der KVB-Haltestelle
am Brücker Mauspfad. "Diese Parkflächen liegen doch in unmittelbarer
Nähe der neuen Mehrzweckhalle", sagte SPD-Bezirksvertreter Marco
Pagano. "Zudem gibt es von dort aus schon Fußgängerüberwege bis zum
Gleis 1 der Straßenbahntrasse, das direkt an die neue Halle grenzt.
Dort könnte ein Zugang zum Schulgelände angelegt werden." Die
Verwaltung sagte zu, die Vorschläge der Bezirksvertreter zu prüfen.
Artikel von Norbert Ramme aus dem Kölner-Stadt-Anzeiger vom 25. Februar 2010
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