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Leiterin des Familienbildungswerks feierlich verabschiedet |
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Mittwoch, 14. Juli 2010 |
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Großes Bemühen trug Früchte
Mit einem weinenden und einem lachenden Auge geht Elisabeth Wolf in den Ruhestand. Zehn Jahre lang war sie Leiterin des Familienbildungswerks Köln-Porz in dessen Standort in Brück. Ihr zu Ehren veranstaltete die Pfarrgemeinde St. Hubertus ein großes Abschiedsfest. Bewegt vom zahlreichen Erscheinen der Gemeindemitglieder, Freunde und Kollegen nahm Elisabeth Wolf Blumen, Geschenke und Glückwünsche entgegen. Einige der Gratulanten hatten sich sogar die Mühe gemacht, die Wünsche in Liedform zu überbringen.
Von 1987 bis 2000 engagierte sich Elisabeth Wolf für die Eltern- und
Kindarbeit des Familienbildungswerks, leitete unter anderem
Spielgruppen. Im Jahr 2000 übernahm sie dann die Leitung der
Einrichtung. Ihr großes Bemühen und Engagement trugen Früchte. Erfolge
ihrer Arbeit waren zum Beispiel die Zentralisierung der Kursangebote und
Aktivitäten des Familienbildungswerks rund um das Katholische
Pfarrzentrum St. Hubertus in Brück oder ihr Einsatz für Verstärkungen
des Teams und der Ausbau des Kursangebots. "Es hat sich unheimlich
gelohnt, in Brück für eigene Räumlichkeiten zu kämpfen. Denn die Nähe
zur Pfarrgemeinde ist wichtig", resümiert Wolf.
Richtig bewusst wird ihr der Abschied wohl erst in ein paar Tagen
werden. Viel Herzblut hat sie in den Verein, der 1986 gegründet wurde,
investiert. Der Verein "Treffpunkt Familienbildungswerk Köln-Porz" will
mit seiner Arbeit die Bildungsbedürfnisse von Familien, Jugendlichen und
Kindern insbesondere in sozialen Brennpunkten wecken und erfüllen. Aber
auch dieser Verein musste noch unter der Leitung von Elisabeth Wolf
gegen Kürzungen kämpfen - auch hier war sie erfolgreich. "Ein schöner,
runder Abschluss für Elisabeth", findet Monika Zeckai, Leiterin des
Familienbildungswerks in Porz. Andrea Bierl-Nett wird Elisabeth Wolf
nachfolgen.
Artikel von Thomas Bläsen in der Kölnischen Rundschau am 13. Juli 2010
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