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Nicht optimal für den Notarzt |
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Mittwoch, 21. Juli 2010 |
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RETTUNGSWAGEN - Suche nach geeignetem Standort
Die Kalker Bezirksvertretung war gar nicht einverstanden, doch die Stadtverwaltung setzte sich durch - das Notarzt-Einsatzfahrzeug zog vom Merheimer Klinikum an die Deutzer Feuerwache an der Gießener Straße. Nun ist aber doch noch ein Rettungswagen in Merheim stationiert. Der steht vor dem Krankenhaus - zumeist an der Notaufnahme - oder im ehemaligen Hangar des Rettungshubschraubers "Christoph 3".
Diese "übergangsweise Stationierung" habe sich kurzfristig ergeben,
teilte die Verwaltung auf eine Anfrage des Merheimer Bezirksvertreters
Hans-Walter Kelz (CDU) mit. Dieser Rettungswagen sei aber nicht als
Ersatz für den nach Deutz verlegten Notarztwagen gedacht. Bedingt durch
die Umwege über das Merheimer Klinikgelände - dabei verliert der Notarzt
nach Berechnungen der Verwaltung 90 Sekunden - sei der Standort auf
Dauer nicht geeignet.
Die stadtweit geforderte Ausrückzeit von acht Minuten zum Einsatzort, so
im Rettungsdienstbedarfsplan vom Stadtrat beschlossen, könne von
Merheim aus nicht erreicht werden. "Das führt heute oft dazu, dass der
Stadtteil Kalk von dem in Buchheim stationierten Notarzt und Rath-Heumar
von dem aus Porz bedient wird", hatte Dr. Alex Lechleuthner, der Leiter
des Kölner Rettungsdienstes, den Kalker Bezirksvertretern zuvor
erläutert.
Der nun in der früheren Hubschrauberhalle abgestellte Rettungswagen soll
eigentlich zukünftig fest in Brück stationiert werden. Derzeit wird
auch in Brück und Rath-Heumar die geforderte Acht-Minuten-Quote nicht
erreicht. Allerdings hat die Verwaltung im Bereich Brück bislang noch
keinen geeigneten Standort gefunden.
Artikel von Norbert Ramme im Kölner-Stadt-Anzeiger am 20. Juli 2010
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